Andreas Scharf schließt seine Predigtreihe über den Jakobusbrief mit einer tiefgehenden Betrachtung über verschiedene Aspekte des christlichen Lebens. Er beginnt mit Jakobus 5,10-11, der die Bedeutung von Geduld und Ausharren in Prüfungen hervorhebt. Scharf ermutigt die Zuhörer, nicht nur aus eigener Kraft zu handeln, sondern Christus durch sich wirken zu lassen. Er stellt die Frage: „Glaubst du schon, oder kämpfst du noch?“, um zu verdeutlichen, dass wahre Nachfolge ein Vertrauen auf Gottes Wirken ist, das uns durch Prüfungen verändert.
Ein zentraler Punkt ist Jakobus 5,12, der zum Festhalten an der Wahrheit ohne Schwüre aufruft. Scharf erklärt, dass Schwüre oft aus einem Mangel an Glaubwürdigkeit entstehen. Er betont, dass Christen durch ihre aufrichtige Lebensweise und ihr klares „Ja“ und „Nein“ Vertrauen schaffen sollen. Das achte Gebot, kein falsches Zeugnis abzulegen, wird hier nicht nur als Verbot des Lügens verstanden, sondern als Aufforderung zur vollständigen Wahrhaftigkeit, die auch das Verschweigen relevanter Informationen einschließt.
Weiterhin behandelt Scharf Jakobus 5,13-16a, der das Lebensmotto „Ihm die Ehre geben!“ zusammenfasst. Er zeigt auf, dass in allen Lebenslagen – sei es in Leid oder Freude – Gott der erste Ansprechpartner sein sollte. Das Gebet ist hier nicht nur ein Ritual, sondern ein persönliches Gespräch mit Gott, der sich für uns interessiert. Er weist auf die ganzheitliche Sicht des Menschen (Körper, Seele, Geist) hin und warnt vor der Gefahr, geistliche Probleme als rein psychosomatisch abzutun. Die Macht des anhaltenden Gebets wird am Beispiel Elias (Jakobus 5,16b-18) erläutert, der durch sein inständiges Gebet bewirkte, dass es dreieinhalb Jahre nicht regnete und dann wieder regnete. Scharf betont, dass Gott handeln will, wenn wir uns im Gebet an ihn wenden und unseren Willen seinem Willen unterordnen.
Abschließend behandelt Andreas Scharf Jakobus 5,19-20, der den Weg der Umkehr als Beginn eines neuen Lebensweges beschreibt. Er unterstreicht die Verantwortung jedes Christen, einen irrenden Bruder zur Umkehr zu führen, um dessen Seele vor dem Verderben zu retten und eine Vielzahl von Sünden zuzudecken. Dies erfordert liebevolle, aber auch konsequente Hilfeleistung, die im Kontext der Gemeinschaft stattfindet und letztlich Gottes Willen entspricht.
Thementage
Wir veranstalten ein bis zweimal im Jahr unsere Thementage bei dem jeweils zwei Brüder an einem Sonntag zu einem bestimmten Thema eine Kurzpredigt halten.
13 PredigtenFrauenfrühstück
Die Frauen unserer Gemeinde treffen sich alle paar Monate zu einem gemeinsamen Frühstück mit einem besonderen Vortrag im Anschluss.
1 Predigt1. Petrus Brief
1 PredigtJakobusbrief
2 PredigtenEpheser Brief
1 Predigt