In der Predigt mit dem Titel “Christus ist Fundament & **Eckstein**” betont Prediger Ortwin Weber die unverzichtbare Rolle Jesu Christi als einziges Fundament und entscheidender **Eckstein** für jedes persönliche Glaubensleben und für die Gemeinde Gottes. Er verdeutlicht, dass wie jedes Bauwerk ein festes Fundament benötigt, um Belastungen und Stürmen standzuhalten, so auch der Glaube eine tragfähige Basis braucht.
Christus als unverrückbares Fundament des Glaubens
Ortwin Weber beginnt seine Ausführungen mit der zentralen Bibelstelle 1. Korinther 3, 10-11 (Schlachter 2000): “Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Jeder aber sehe zu, wie er darauf baut! Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.” Dieser Vers bildet die Basis für das Verständnis von Christus als dem alleinigen Fundament. Der Prediger unterstreicht, dass weder gute Werke, menschliche Philosophien, Traditionen noch religiöse Rituale eine stabile Grundlage für das ewige Leben bieten können. Es geht nicht nur darum, von Jesus zu wissen, sondern das eigene Leben bewusst auf ihn zu bauen, durch Gehorsam gegenüber seinem Wort, Vertrauen in seine Verheißungen und die Nachfolge seines Beispiels.
Zur Illustration zitiert Weber die bekannten Worte Jesu aus Matthäus 7, 24-27 (Schlachter 2000) über den klugen und den törichten Bauherrn. Die unvermeidlichen Stürme des Lebens – Krankheit, Leid, Verlust – erfordern ein Fundament, das standhält. Ein auf Jesus Christus aufgebautes Leben verspricht Standfestigkeit und Sicherheit inmitten dieser Herausforderungen. Das Fundament, so der Prediger, ist nicht nur die Person Jesu, sondern auch seine reine und wahrhaftige Lehre und sein Evangelium.
Jesus Christus: Der entscheidende Eckstein für Gemeinde und Leben
Nachdem die Bedeutung Christi als Fundament dargelegt wurde, wendet sich Ortwin Weber dem zweiten zentralen Aspekt zu: Christus als der **Eckstein**. Er erläutert die architektonische Bedeutung dieses Steins in der Antike – oft der größte und sorgfältigste, der zwei Wände verband, die Ausrichtung bestimmte und als Angelpunkt für alle weiteren Steine diente. Der **Eckstein** stabilisiert, vereinigt und richtet aus.
Die prophetische Vorhersage und neutestamentliche Bestätigung
Um die Rolle Christi als **Eckstein** zu untermauern, greift der Prediger auf mehrere Bibelstellen zurück. Zuerst auf Psalm 118, 22 (Schlachter 2000): “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.” Dieser Vers, so Weber, ist eine klare prophetische Voraussage auf Jesus, der von den religiösen Führern seiner Zeit verworfen und gekreuzigt wurde, doch von Gott selbst zum entscheidenden **Eckstein** seines Heilsplans erhoben.
Weiter führt er Apostelgeschichte 4, 10-12 (Schlachter 2000) an, wo Petrus mutig bezeugt: “Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil…” Ortwin Weber betont hier die Exklusivität des Heils in Jesus Christus – es gibt keinen anderen Weg zur Rettung.
Eine weitere wichtige Passage ist Jesaja 28, 16 (Schlachter 2000): “Siehe, ich lege in Zion einen Stein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, eilt nicht.” Dies verdeutlicht Jesu göttliche Bestimmung als bewährter, kostbarer und unerschütterlicher **Eckstein**, auf den man sich voll und ganz verlassen kann.
Die Konsequenzen der Annahme oder Ablehnung dieses **Ecksteins** erläutert Weber mit 1. Petrus 2, 6-8 (Schlachter 2000): Für Gläubige ist er kostbar, für Ungläubige ein Stein des Anstoßes und Fels des Ärgernisses. Eine neutrale Position ist nicht möglich; Jesus ist entweder der geliebte Erlöser oder eine Hürde.
Der Eckstein für die Einheit der Gemeinde
Ortwin Weber erweitert seine Gedanken über den **Eckstein** auf die Kirche als Ganzes, Bezug nehmend auf Epheser 2, 19-22 (Schlachter 2000). Die Gemeinde Gottes wächst als lebendiger Bau, dessen Fundament die Lehre der Apostel und Propheten ist, aber dessen **Eckstein**, der alles zusammenhält und ausrichtet, Jesus Christus selbst ist. Die Einheit, Ausrichtung und das Wachstum der Gemeinde zu einem heiligen Tempel hängen direkt von Christus als **Eckstein** ab.
Fazit: Auf den Eckstein bauen
Abschließend fordert Ortwin Weber seine Zuhörer auf, ihre eigene Grundlage zu überprüfen. Ist ihr Leben auf den wahren Felsen, Jesus Christus, gebaut? Oder auf Flüchtiges wie menschliche Meinungen oder materielle Güter? Er ermutigt, sich bewusst an Jesus Christus, den **Eckstein**, auszurichten, seine Gebote zu halten und ihm in allen Lebensbereichen die Herrschaft zu übergeben. Nur das, was auf Christus gebaut und in ihm getan wird, werde das Feuer der Prüfung bestehen. Jesus Christus ist das einzige sichere Fundament und der einzige **Eckstein**, der Stabilität, Einheit und ewiges Leben garantiert. Mögen die Zuhörer ihr Leben fest auf diesen unerschütterlichen Grund bauen.
Bibelstellen:
Psalm 118, 22 | Jesaja 28, 16 | Matthäus 7, 24-27 | Apostelgeschichte 4, 10-12 | 1. Korinther 3, 10-11 | Epheser 2, 19-22 | 1. Petrus 2, 6-8
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