Prediger Benjamin Christian beginnt seine Predigt mit einer persönlichen Reflexion über seine stille Zeit im 4. Buch Mose, die ihn zu den Versen über die Nachfolge Josuas für Mose führte (4. Mose 27,12-17). In diesem Abschnitt bittet Mose Gott, einen Mann über die Gemeinde einzusetzen, damit sie nicht wie Schafe ohne Hirten sei. Christian zieht hieraus sofort eine Parallele zu Jesus Christus, dem guten Hirten, und zitiert Johannes 10,11. Er räumt ein, dass das Thema des guten Hirten nicht neu ist, möchte aber neue Gedanken einfließen lassen und die Zuhörer herausfordern, ob sie die bekannten Wahrheiten nur hören oder tatsächlich leben und ob diese Wahrheiten ihr tägliches Leben bestimmen oder von Sorgen und Problemen überschattet werden.
Im ersten Hauptpunkt „Wir brauchen einen guten Hirten“ erläutert Christian, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Stellung, einen Hirten benötigen. Er definiert die Aufgabe eines Hirten als Schutz und Führung und verweist auf biblische Beispiele wie Mose und David. Die Anerkennung, einen Hirten zu brauchen, bedeutet, die eigene Unfähigkeit zur alleinigen Lebensführung einzugestehen und Jesus als den Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6) anzunehmen. Ohne Jesus führe der Weg in den geistlichen Tod, wie Epheser 2,1 verdeutlicht. Christian warnt davor, Menschen oder weltliche Erfolge zum Lebenszentrum zu machen, da dies letztlich keine Erfüllung bringt. Er illustriert dies mit der Geschichte eines Schafes, das sich vom Hirten trennt und in Gefahr gerät, bis es die Notwendigkeit des Hirten erkennt. Die Predigt betont, dass wir alle wie Schafe in die Irre gegangen sind (Jesaja 53,6; 1 Petrus 2,25) und sich jeder auf seinen eigenen Weg begeben hat. Christian fordert die Zuhörer auf, ihren aktuellen Weg zu prüfen und sich bewusst für den Weg des Evangeliums zu entscheiden, der im Gegensatz zu Religion oder Selbstverwirklichung steht.
Der zweite Hauptpunkt widmet sich der Frage, wie wir mit unserem guten Hirten leben. Christian hebt hervor, dass Schafe die Stimme ihres Hirten kennen. Für Gläubige bedeutet dies, die Stimme Jesu gut zu kennen und zu lernen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben, auch wenn dieser steinig ist und andere Wege verlockender erscheinen. Es sei entscheidend, die Worte des Herrn von fromm klingenden, aber irreführenden Botschaften unterscheiden zu können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, die eigenen Gedanken erneuern zu lassen, was durch das Lesen der Bibel und das Wirken des Heiligen Geistes geschieht. Christian beschreibt den Kopf als „Schlachtfeld der Gedanken“ und fordert dazu auf, die eigenen Gedanken von denen des Feindes oder der leisen Stimme Gottes zu unterscheiden, um nicht von eigenen Wünschen oder äußeren Einflüssen (wie Medien) überwältigt zu werden. Die Predigt endet mit der Ermutigung, sich auf die Wahrheiten des guten Hirten zu konzentrieren und sie das Leben bestimmen zu lassen.
Thementage
Wir veranstalten ein bis zweimal im Jahr unsere Thementage bei dem jeweils zwei Brüder an einem Sonntag zu einem bestimmten Thema eine Kurzpredigt halten.
13 PredigtenFrauenfrühstück
Die Frauen unserer Gemeinde treffen sich alle paar Monate zu einem gemeinsamen Frühstück mit einem besonderen Vortrag im Anschluss.
1 Predigt1. Petrus Brief
1 PredigtJakobusbrief
2 PredigtenEpheser Brief
1 Predigt