Bergpredigt – Was für ein Fundament hat dein Lebenshaus? Teil 2

Prediger Albert Bauer beginnt den zweiten Teil seiner Predigt über die Bergpredigt mit einem Gebet und leitet dann zu einem Text aus dem Epheserbrief über, den er als Fortsetzung des morgendlichen Themas betrachtet. Er betont, dass der Epheserbrief nicht mit Geboten beginnt, sondern mit einer Fülle von Segnungen, die Gläubige in Christus haben, wie in Epheser 1,3-14 ausführlich dargelegt. Dies sei die Grundlage, bevor die ethischen Anweisungen folgen.

Bauer konzentriert sich auf Epheser 4,17-24, wo Paulus die Gläubigen ermahnt, nicht mehr wie die Heiden zu leben, deren Verstand verfinstert und deren Herzen verstockt sind, was zu einem Leben in Ausschweifung und Habgier führt. Um diesen Zustand der Heiden zu erklären, macht Bauer einen Exkurs zu Römer 1,18-32. Dort beschreibt er einen dreifachen Tausch: den Tausch des Schöpfers gegen das Geschöpf (Anbetung), den Tausch der Wahrheit gegen die Lüge (Denken) und den Tausch natürlichen Verhaltens gegen unnatürliches Verhalten (Moral). Er verwendet eine Pyramiden- oder Eisberg-Analogie, um zu verdeutlichen, dass unser sichtbares Verhalten (Spitze des Eisbergs) von unserem Denken und letztlich von dem, was wir anbeten (Wurzel), beeinflusst wird. Dies untermauert er mit Lukas 6,43-45, wo Jesus lehrt, dass gute oder schlechte Früchte aus dem Herzen kommen.

Abschließend kehrt Bauer zu Epheser 4 zurück und betont, dass Gläubige Christus nicht auf diese Weise kennengelernt haben. Christus ist das Gegenteil all dessen, was die Heiden kennzeichnet. Der Kern der Veränderung für Christen liegt im sogenannten „Epheserblock“: den alten Menschen mit seinem früheren Wandel abzulegen, sich im Geist und Sinn zu erneuern und den neuen Menschen anzuziehen, der nach Gott in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit geschaffen ist. Diese Transformation ist der Schlüssel, um aus wiederkehrenden Mustern der Sünde auszubrechen und ein gottgefälliges Leben zu führen.

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