Epheserbrief

Andreas Scharf beginnt seine Predigt mit einer kurzen Wiederholung der letzten Verse aus Epheser 1, die die überwältigende Größe und Kraft Gottes in der Auferweckung Christi und seiner Erhöhung über alle Mächte hervorheben. Er betont Gottes Souveränität und Herrschaft über alles, einschließlich der Gemeinde als Leib Christi. Diese Einführung dient als thematischer Übergang zu Epheser 2, wo der Prediger die Verse 1 und 2 als Kern seiner Botschaft für diesen Sonntag vorstellt. Er erklärt, dass die in Klammern stehenden Zusätze im Predigttext aus anderen Übersetzungen stammen, um den Sinn zu verdeutlichen.

Der zentrale Punkt der Predigt ist die theologische Bedeutung des “Todes” in Epheser 2,1-3. Andreas Scharf erläutert, dass dieser Tod nicht physisch, sondern geistlich zu verstehen ist – ein Zustand der Trennung von Gott aufgrund von Übertretungen und Sünden. Er kritisiert die gängige, verharmlosende Vorstellung vom Tod als bloßes Ende und stellt klar, dass der biblische Tod für den Menschen ohne Christus die Hölle bedeutet, eine ewige Trennung und Kandidatur für die Hölle. Er betont, dass jeder Mensch geistlich tot zur Welt kommt und sich bewusst für Jesus entscheiden muss, um lebendig zu werden und Gemeinschaft mit Gott zu haben.

Scharf beleuchtet auch die Rolle des “Fürsten dieser Welt” (Satan), der die Freiheit, die Gott ihm zugesteht, zur Zügellosigkeit und Rebellion gegen Gott nutzt. Er warnt davor, diese Freiheit als Gleichgültigkeit gegenüber Gott zu missverstehen, da sie letztlich zur Verurteilung führt. Der Prediger unterstreicht, dass alle Menschen von Natur aus “Kinder des Zorns” waren und Frieden mit Gott schließen müssen. Er schließt mit der eindringlichen Mahnung, dass es unterlassene Hilfeleistung wäre, die Wahrheit über die Konsequenzen eines Lebens ohne Gott – nämlich die Hölle – nicht zu verkünden, auch wenn dies unbequem sein mag. Gott sei Herr und habe klare Regeln und Prinzipien, die zu respektieren sind.

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